Tipps

Vegetarier

Vegetarier haben zwei große Probleme zu beseitigen:

  1. Den Mangel an Eiweiß. Dazu sollten Sie vor allem an Soja und Milchprodukte als Lieferant von Eiweiß denken. Auch Vollwertgetreide enthält viel Eiweiß, welches aber oft schlechter zu mobilisieren ist.
  2. Eisen. Sie müssen immer an die Gewinnung von Eisen denken. Eier und Milch sind hier hilfreich. Auch das Braten von Gemüse in einer Gusseisenpfanne kann hier einen Teil des Eisenverlustes decken helfen. Je älter die Pfanne ist, umso mehr Eisen gibt sie beim Braten frei.
  3. Noch einen Hinweis zu Eiern. Sollten Sie Eier essen, dann bitte nur Bio-Eier! Diese erkennt man an der 0- des Zahlencodes auf dem Ei. Diese enthalten bis zu 50% ungesättigte Fettsäuren, viel mehr Eisen und eine optimale Mineralstoffzusammensetzung für den Körper. Andere Eier sind abzulehnen.

Akne / Schuppenflechte

Nehmen Sie mindestens einmal in der Woche ein Vollbad mit 2 Esslöffel Basenpulver (z. B. Bullrichs Vitalsalz, Basenpulver Pascoe) und Meersalz (z. B. Totes Meersalz). Baden Sie für mind. 20 Minuten.
Reduzieren Sie Ihren Konsum an tierischem Eiweiß auf 1-2-mal in der Woche. Vor allem sollten Sie Wurstwaren und Schweinefleisch meiden, da diese sehr stark auf die Haut reagieren.
Achten Sie auf eine gute Verdauung. Keine Verstopfung oder Durchfall. Hier kann bei hartem Stuhlgang viel Wasser trinken helfen.

Alkoholunverträglichkeit

Vermeiden ist die beste Strategie. Sollten Sie tatsächlich meinen, nicht darauf verzichten zu können, essen Sie immer etwas dazu. Enzyme können ebenfalls helfen. Vor allem Alkholdehydrogenase ist für die Verstoffwechselung von Alkohol sehr wichtig.

Allergien

Vermeiden Sie die auslösende Substanz so weit es möglich ist.
Bei Allergenen, die Sie über die Luft bekommen (z. B. bei Heuschnupfen), waschen Sie sich regelmäßig das Gesicht, Hände und die Augen. Wechseln Sie, nachdem Sie draußen waren, die Kleidung und waschen Sie regelmäßig Bettwäsche, Decke und Kopfkissen (einmal in der Woche) in der Waschmaschine.
Essen Sie möglichst histaminarme Lebensmittel und diese möglichst naturbelassen. Je weniger Konservierungsstoffe, Farbstoffe und industriell verarbeitete Nahrungsmittel Sie zu sich nehmen, umso besser ist es für Sie.
Bei Hautreaktionen ist eine Vermeidung von zentraler Bedeutung. Besonders geeignet sind Salben mit Borretschöl, Aloe Vera oder Avocadoöl.

Angstzustände

Stellen Sie sich in einer angenehmen Umgebung die angstauslösende Situation vor, als ob Sie sich im Kino sitzend auf der Leinwand sehen. Versuchen Sie also die Situation geistig vorwegzunehmen (Antizipation).

Bindegewebsschwäche

Neben der Ernähung mit Vitamin-C-haltigen Nahrungsmitteln, z. B. Paprika, Kirschen, Zitrusfrüchten, sollten Sie sich regelmäßig die Haut intensiv mit einer weichen Bürste abreiben. Dies verbessert die Durchblutung und regt die Bildung von kollagenem Bindegewebe an. Achten Sie auf genügend Bewegung im Ausdauerbereich.

Depressionen

Bei Depressionen hilft vor allem Sonnenlicht. Aber es ist wichtig, dass Sie sich, ohne sich vorher einzucremen, 10 min täglich dem Sonnenlicht aussetzen. Im Winter empfehlen wir zur Gesunderhaltung eine sog. Lichtdusche mit Tageslichtlampen. Achten Sie darauf, dass jeder Arbeitsplatz gut ausgeleuchtet ist.
Gehen Sie auch regelmäßig in die Sauna. Dabei ist es wichtig, eine Hochtemperatursauna von mindestens 80-100°, einmal in der Woche, das ganze Jahr über, zu besuchen. Denken Sie an die entsprechende Abkühlung danach. Bei Herzerkrankungen fragen Sie bitte vorher Ihren Hausarzt.
Weiterhin ist es wichtig, sich regelmäßig aktiv zu bewegen. Gehen Sie mindestens dreimal in der Woche für 45 Minuten zum Sport. Dabei ist es egal, ob sie Fahrradfahren, Nordic Walking machen oder laufen. Auch Joggen, Schwimmen oder ein anderer Sport, am besten in einer Mannschaft, wird Ihnen dabei helfen, Ihre Depressionen zu überwinden.

Diabetes

Achtung Zuckerersatz! Im Moment kann man nur einen Zuckerersatzstoff wirklich empfehlen und das ist Stevia. Die südamerikanische Pflanze wirkt nachweislich sogar gegen Diabetes und aktiviert die Langerhanszellen der Bauchspeicheldrüse. Andere Zuckerersatzstoffe sind künstlich, es handelt sich hierbei sogar um Stoffe, die toxisch sind, wie z. B. Aspartam.
Achten Sie vor allem immer auf genügend Bewegung. Dies senkt den Zuckerspiegel und ist gut für Ihr Herzkreislaufsystem.
Essen Sie abends nach 18 Uhr keine Kohlehydrate mehr. Auch süße Säfte oder Saftschorlen gehören dazu.

Durchfall

Wenn Sie unter wiederkehrenden Durchfällen leiden, sollten Sie ein paar Obst- oder Reistage einlegen. Das heißt, dass Sie für 3-4 Tage nur reifes Obst essen. Dazu vor allem keine anderen Lebensmittel. Dies führt zwar erst einmal ab, aber das reinigt den Darm. Bei den Reistagen essen Sie nur Reis und etwas gedünstetes Gemüse. Dazu nur Pfeffer und Salz. Diese Formen der Entlastung bauen den Darm wieder neu auf und helfen Ihnen, eine bessere Verdauung zu entwickeln.
Anschließend bauen Sie für 2 Tage die Darmflora wieder mit Lactobacillus bifidus und acidophilus auf. Dies gibt es in natürlicher Form in Andechser Bio-Joghurt. Wichtig ist, dass Sie darauf achten, dass es ein Joghurt „mit lebenden Joghurt-Kulturen“ und nicht „aus lebenden Joghurt-Kulturen“ ist, denn jeder Joghurt wird aus lebenden Joghurt-Kulturen hergestellt. Sie sollten aber auch ihren Arzt fragen, wenn sie länger unter Durchfall leiden, da es zu erheblichen Mineral-, Spurenelement und Vitaminverschiebungen kommen kann, die ausgeglichen werden müssen. Das Auffüllen dieser Mangelzustände erreichen Sie mit Mymineralmix optimal.
In akuten Fällen helfen Salzstangen und Cola in kleinen Schlucken. Zusätzlich binden Kohlekompretten toxische Stoffe im Darm und helfen den Durchfall zu stoppen. Allerdings müssen Sie davon 10-12 Stück auf einmal nehmen.

Gelenk- und Muskelschmerzen

Gelenke und Muskeln leben von der Bewegung und führen sie aus. Kein Gelenk mag nur die Ruhe oder nur die Bewegung. Deshalb kommt es auf die richtige Art der Bewegung an. Schwimmen ist vor allem bei Arthrose (Gelenkverschleiß) die beste Art des Trainings von Gelenken und auch der begleitenden Muskeln. Vor allem warmes Wasser, wie es in Thermalbädern vorkommt, ist hier besonders geeignet.
Radfahren ist ebenfalls sehr gelenkschonend und sollte, genauso wie das Schwimmen, mind. 3-mal pro Woche für 40 Minuten bis zu einer Stunde durchgeführt werden.
Nehmen Sie mindestens zweimal in der Woche ein Vollbad mit 2 Esslöffeln Basenpulver (z. B. Bullrichs Vitalsalz, Basenpulver Pascoe). Baden Sie für mind. 20 Minuten. Dies entsäuert Muskulatur und Gelenke und beugt weiteren Verschleiß vor.
Bei Arthrose der Hände und Füße hilft das Bewegen in Kirschkernen oder Rapssamen, die Sie vorher im Ofen wärmen. Achtung, nicht verbrennen! Bewegen Sie Ihre Hände und Füße intensiv darin. Kneten Sie die warmen Kerne gut durch. Eine Wohltat für die betroffenen Gelenke.

Haarausfall

Achten Sie auf schonende Haarwaschmittel. Führen Sie regelmäßig, d. h. 2-mal pro Woche, Kopfhautmassagen zur Durchblutungsförderung durch.

Heißhunger auf Süßes

Am besten ist es, wenn Sie nichts Süßes im Haus haben. Gehen Sie deshalb nie hungrig einkaufen, denn dann kaufen Sie nur Dinge, die Ihnen schnell Sättigungsgefühl versprechen. Dies ist leider Zucker. Oft aber auch Nahrungsmittel, die mit Geschmacksverstärkern versetzt sind, wie Chips o. Ä.. Leider wird damit der Insulinspiegel schnell erhöht, womit es schnell wieder zu einem Hungergefühl kommt. Natürlich nach Süßem. Zudem erhöhen Sie durch diese Essweise das Risiko für die Entstehung von Diabetes (Zuckerkrankheit).
Führen Sie einen Zuckerentzug durch. Essen Sie für 7 Tage konsequent keine Kohlehydrate (Brot, Nudeln, Reis oder andere Getreideprodukte) und keinen Zucker, auch kein Obst. Danach sollte Ihnen der Verzicht auf Zucker deutlich leichter fallen. Danach werden Sie vieles als extrem süß empfinden.

Herpes

Herpes deutet immer auf eine generalisierte Schwäche des Immunsystems hin. Versuchen Sie bei Lippenherpes zunächst die Abwehr im Mund und Kopfbereich zu verbessern.
Dazu machen Sie die sog. Schleimhautregie:

  • Zähne und Zahnfleisch mit einer weichen Zahnbürste putzen. Verwenden Sie eine Zahnpasta ohne Schäumer (z. B. Weleda-Zahncreme)
  • Gesichtsgüsse mit eiskaltem Wasser.
  • Schniefen Sie kaltes Wasser in die Nase.
  • Gurgeln Sie mit kaltem Wasser oder Kamillentee.

Zur allgemeinen Abwehrsteigerung sollten Sie regelmäßige Kneippgüsse durchführen und zwar besonders der Arme und Beine.
Ringelblumensalbe, wie z. B. Lomaherpan, helfen, früh angewendet, schnell und zuverlässig. Auch Propolis-Tropfen, direkt auf die Herpesbläschen aufgetragen, helfen im Akutstadium. Wenn Sie unter Herpes genitalis leiden, sollten Sie in jedem Fall auch Ihren Partner mit sanieren.
Machen Sie zur Abwehrsteigerung eine Knoblauchkur:
Dazu mehrere Zehen Knoblauch in Alkohol geben, so stellen Sie einen alkoholischen Auszug her. Lassen Sie Knoblauch und Alkohol für 2-3 Wochen stehen, bevor Sie mit der Kur beginnen.
Dann beginnen Sie mit 5 Tropfen Knochlauchauszug. Steigern Sie jeden Tag um einen Tropfen bis zu 50 Tropfen. Dann ist die Kur beendet.
Zusätzlich sollten Sie in Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt Ihren Darm sanieren und für 10 Tage Echinacin (3 x 30 Tropfen) einnehmen. Es geht auch Echinacea D4 (3 Globuli immer vor dem Schlafen). Nach 10 Tagen sollten Sie eine Pause machen, da dann die Wirkung des Echinacea nachlässt.

Hypertonie

Achten Sie auf regelmäßiges Ausdauertraining, 3-4-mal die Woche ca. 40 min. Sollten Sie bisher keinen Sport gemacht haben, trainieren Sie bitte nur nach ärztlicher Beratung.
Reduzieren Sie Ihren Salzkonsum.
Achten Sie auf verstecktes Salz in Fertigprodukten.
Versuchen Sie 2-mal pro Woche Dinnercancelling (kein Abendessen) durchzuführen.
Machen Sie 3-mal pro Woche ein ansteigendes Armbad. Dabei legen Sie Ihre Arme in ein großes Waschbecken und lassen allmählich heißes Wasser zulaufen. Beginnen Sie lauwarm und drehen Sie das Wasser erst ab, wenn Sie es als heiß empfinden. Bleiben Sie mit den Armen noch ca. 2 min in dem heißen Wasser und trocknen Sie die Arme danach gut ab.
Machen Sie das ansteigende Armbad immer vor dem Schlafen, damit sich Ihr Blutdruck über Nacht erholen kann. Dieses Bad senkt den Blutdruck um 20 – 30 mm Hg. Regelmäßige Anwendung ist hier zu empfehlen.

Infektneigung

Abhärtung ist das Stickwort! Setzten Sie Ihren Körper allen Formen von Witterung aus. Vor allem der Wechsel von warm und kalt ist hier sehr hilfreich. Machen Sie morgens Kneippgüsse der Beine mit kaltem Wasser. Begießen Sie Arme und Beine, beschöpfen Sie Ihr Gesicht mit kaltem Wasser und lassen Sie sich anschließend an der Luft trocknen. Nicht abtrocknen. Beenden Sie jede Dusche mit einer kalten Abschlussabkühlung.
Besonders wichtig ist die Sanierung Ihres Darmes, denn nirgendwo gibt es so viele Abwehrzellen wie dort.
Essen Sie Joghurt und bauen Sie Ihre Darmflora wieder mit Lactobacillus bifidus und acidophilus auf. Dies gibt es in natürlicher Form in Andechser Bio-Joghurt. Wichtig ist, dass Sie darauf achten, dass es ein Joghurt „mit lebenden Joghurt-Kulturen“ und nicht „aus lebenden Joghurt-Kulturen“ ist, da jeder Joghurt aus lebenden Joghurt-Kulturen hergestellt wird. Die sonstigen Trinkjoghurts (Activia ®, Actimel ® usw.), wie sie in der Werbung angeboten werden, nutzen leider nichts und beinhalten auch noch Zucker.

Juckreiz

Juckreiz kann man mit einem alten Hausmittel gut behandeln. Bei Juckreiz von Insektenstichen hilft zerdrückter Spritzwegerich. Einfach die Blätter stark reiben, drücken und mit dem Saft auf die juckende Stelle tupfen.
Bei Formen von allergisch bedingtem Juckreiz ist natürlich zunächst das auslösende Allergen wegzulassen. Dann hilft Entleerung des Darms, z. B. mit FX-Passagesalz, da die meisten Arten von Juckreiz durch Nahrungsmittel ausgelöst werden.
Äußerlich kann Aloe Vera, frisch geschnitten und kalt aufgetragen, helfen.

Konzentrationsstörungen / Merkfähigkeitsstörungen

Hier steht der Begriff „Mangel“ im Vordergrund. Oft liegt ein Mangel an B-Vitaminen, die in Ihrem MyMineralMix vorkommen, vor. Wichtiger ist, neben dem Wiederauffüllen der Speicher, zu verhindern, dass Mangelzustände aufkommen. Hier spielt vor allem ein Überangebot an Zucker eine führende Rolle.
Deshalb beginnen Sie damit, auf Zucker, egal in welcher Form (Nudeln, Weißbrot, weißer Zucker, brauner Zucker, Dicksäfte, Honig, Kuchen, Süßigkeiten usw.), zu verzichten. Es wird Ihnen am Anfang sehr schwer fallen, aber nach ein paar Tagen werden Sie sich weniger müde und erschöpft fühlen.
Machen Sie Konzentrationsübungen, denn unser Gehirn will genauso trainiert werden wie jeder Muskel in unserem Köper. Machen Sie Merkübungen und versuchen Sie, sich Ihren Einkaufszettel wieder im Kopf zu merken. In der Zeit vor dem Handy konnte man sich Telefonnummern auch merken! Spielen Sie mal wieder mit ihren Kindern, Freunden oder Enkeln. Hier sind Spiele zu bevorzugen, bei denen Sie sich Dinge merken müssen, wie z. B. Memory.
Versuchen Sie, etwas Neues zu lernen, z. B. eine Sprache oder ein Musikinstrument.

Körperliche Schwäche

Körperliche Schwäche hat immer eine Ursache. Deshalb sollten Sie zwar zunächst an mangelndes Training denken, aber auch ein Hormonmangel, wie z. B. Unterfunktion der Schilddrüse, können zu körperlicher Schwäche führen. Auch Mangelerscheinungen, psychische Belastungssituationen und Tumore können hier eine Ursache sein. Lassen Sie dies bitte abklären.
Wenn es doch nur an mangelndem Sport liegt, sollten Sie Eiweiß wie Fleisch, Fisch oder Milchprodukte immer nach dem Sport zu sich nehmen. Damit kann der Körper die beanspruchte Muskulatur besser aufbauen. Vorher belasten die Eiweiße sie nur.
Trainieren Sie regelmäßig 3-mal pro Woche für mind. 40 Minuten. Und ganz wichtig – Es sollte Ihnen Spaß machen!

Lustlosigkeit / Libidoverlust

„Variatio delectat“ - Abwechslung macht Freude (Cicero). Versuchen Sie immer wieder neue Dinge, die Ihr Geschlechtsleben abwechslungsreich und erotisch gestalten. Versuchen Sie herauszufinden, was nicht nur Ihnen, sondern auch Ihrem Partner Freude und Lust bereitet. Hierbei sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Oft ist schon die Vorbereitung erotisch und kann die Libido steigern.
Überprüfen Sie Ihre Medikamente! In 50% der Fälle kommt ein Libidoverlust von der Einnahme von Medikamenten. Vor allem Mittel gegen Bluthochdruck, Psychopharmaka und Mittel gegen Krampfzustände sowie Wassertabletten sind häufige Verursacher von Libidoverlust. Auch die Pille kann hier negativ auf das Lustempfinden wirken.
Bier wirkt bei Männern übrigens schlecht auf die Lust, während sie diese bei Frauen fördert.

Menstruationsbeschwerden

Zur Selbstbehandlung bei auffallend starker Menstruation eignen sich folgende Maßnahmen und Hausmittel:
Die Bauchschmerzen lindern eine Wärmflasche auf dem Bauch, bei Kopfschmerzen helfen kühle Kompressen auf der Stirn und Einreibung von Nacken und Schläfen mit japanischem Heilpflanzenöl.
Setzen Sie abends je 3 Teile Mistel und Hirtentäschel mit 4 Teilen Tormentill kalt an, über Nacht stehen lassen, morgens abseihen und auf Trinktemperatur erwärmt vor dem Frühstück trinken.
Kurmäßig 2 Tassen Schafgarbentee pro Tag reguliert die Durchblutung des Unterleibs.
Entspannend wirkt abends ein warmes Sitzbad mit Schafgarbenaufguss von etwa 35 - 38 °C. Danach etwa eine halbe Stunde hinlegen!
Schmerzlindernd wirken 3-mal täglich 1 Esslöffel Baldriansaft oder 10 Tropfen Johanniskrautöl auf 1 Stück Würfelzucker.
Zur Selbstbehandlung bei auffallend schwacher Menstruation eignen sich folgende Maßnahmen und Hausmittel:
Morgens ein feuchtkalter Lendenwickel beruhigt das vegetative Nervensystem.
Dreimal täglich jeweils eine Stunde vor dem Essen 1 Esslöffel Selleriesaft schlucken.
Zur Vorbeugung eine Woche vor der erwarteten Menstruationsblutung morgens und abends je 1 Tasse Tee aus Kamille, Melisse und Gartenraute zu gleichen Teilen. Für Allergiker ist bei Verwendung von Gartenraute allerdings Vorsicht angezeigt.
Täglich 2 Gläschen Taubnesseltinktur: 1 Tasse weißblühende Taubnesseln mit 3 Tassen Weingeist begießen, abgedeckt für zwei Wochen ziehen lassen, durch Filterpapier abseihen und gut verschlossen aufbewahren. Abends ist ein Wechselfußbad hilfreich.
Bei Regelstörungen helfen Zubereitungen aus Mönchspfeffer, mit denen auch periodenbegleitende Beschwerden, wie z. B. Schmerzen in der Brust, Migräne oder Unterleibskrämpfe positiv beeinflusst werden können. Pflanzen mit blutstillender Wirkung sind Gänsefingerkraut, Hirtentäschel, Schafgarbe und Kreuzkraut. Schafgarbe und Hirtentäschel sind auch als Teezubereitung sinnvoll einzusetzen.

Morgensteifigkeit

Reduzieren Sie zunächst die Menge an tierischem Eiweiß, welches Sie besonders abends zu sich nehmen. Zu viele tierische Eiweiße fördern die Arthrose der Gelenke. Stellen Sie Ihre Ernährung um auf eine gesunde, naturbelassene Vollwerternährung, d. h. viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Nehmen Sie zusätzlich 2 Esslöffel Leinöl ein.
Wärme ist, für nicht entzündete Gelenke, eine Wohltat. Egal ob Sie in die warme Badewanne, am besten mit Basenpulverzusatz, oder ein Arm- oder Fußbad machen, bewegen Sie Ihre steifen Gelenke im warmen Wasser. Warmbadetage im Schwimmbad oder der Besuch von warmen Heilbädern ist sehr zu empfehlen. Machen Sie dort unbedingt die Wassergymnastik mit. Das lockert und trainiert Sie gleichermaßen.
Natürlich können Sie auch ein Paraffinbad, Rapskneten oder Fangoauflagen machen. Oft helfen auch warme Salben oder Brennnesselumschläge.
Bei entzündlichen Gelenken sollten Sie Umschläge mit Retterspitz äußerlich (gibt es in der Apotheke fertig) machen.
Besonders haben sich Auszüge der Weidenrinde und Brennessel innerlich und äußerlich bewährt. Dies kann man besonders gut als Tee genießen.

Müdigkeit

Müdigkeit kann sehr viele Ursachen haben. Neben der Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus, Alkohol und falschem, zu schwerem Essen, spielen vor allem hormonelle Störungen eine wesentliche Rolle. Lassen Sie diese bitte durch Ihren Arzt abklären (Zuckerkrankheit, Unterfunktion der Schilddrüse, Stress, Burn-out,...)
Achten Sie vor allem auf einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus! Das bedeutet: gehen Sie möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie auch immer zur gleichen Zeit auf. Auch am Wochenende und im Urlaub. Achten Sie darauf, dass Sie mind. 7 Stunden schlafen, denn längere Zeit weniger Schlaf erzeugt eine chronische Müdigkeit.
Schauen Sie abends nicht so lange fern! Es kommt ohnehin meist nichts Bereicherndes im Fernsehen.
Machen Sie besonders bei Müdigkeit viel Ausdauersport, auch wenn Sie meinen, dass Sie so müde sind. Mit Sport regen Sie den Kreislauf an, setzen Glückshormone frei und schlafen danach auch erholsamer und tiefer.
Achten Sie vor allem auch auf eine gesunde Ernähung. Vor allem morgens sollten Sie nicht zu viele Kohlehydrate und Zucker essen. Wenn es Brot zum Frühstück ist, dann am besten Vollkornbrot. Es bringt Ihnen am längsten Energie und ist nicht so schnell verbraucht wie Weißbrot. Auch abends nach 18.00 Uhr sollten Sie nur noch wenig und sparsam essen.
Viel Bewegung, Obst und Gemüse fördern das Denkvermögen.
Machen Sie morgens 5 Minuten Gymnastik und bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung. Dies gilt übrigens auch für die Arbeit, wenn Sie einen sitzenden Beruf ausüben. Immer wieder aufstehen und sich mal richtig bewegen fördert Stoffwechsel, Hirnleistung und Wachheit.
Machen Sie immer wieder kalte Gesichtsgüsse oder Armwaschungen, dies fördert die Durchblutung des Gehirns.

Muskelkrämpfe - Muskelkater

Vergessen Sie Getränke wie Iso-Star oder ähnliche isotonische Getränke. Durch Sport verlieren wir Mineralien und Salze. Aus diesem Grund müssen wir Mineralien und Salze wieder auffüllen. Mischen Sie sich zum Sport den Sport-Drink nach Dr. Dirk Polonius:
Auf einen Liter Flüssigkeit kommen:
250 ml Apfelsaft
750 ml Wasser ohne Kohlensäure (Kein Volvic oder ähnliche mineralarme Wasser verwenden)
Eine Messerspitze Natursalz (kein Auszugssalz mit Jod oder Fluorid), oder „Himalaya-Salz“. Es geht zur Not auch Meersalz.
2-3 Mineraltabletten mit Mineralstoffmischungen (Basentabletten)
1-2 Tabletten Magnesium (Achtung kann Durchfall auslösen – ausprobieren!)
Gut mischen, bis sich alles aufgelöst hat.

Dieses Getränk sollten Sie neben normalem stillem Wasser, während des Sports, immer wieder trinken. Denken Sie daran, dass Sie bei einer Stunde Jogging bis zu 2 Liter Wasser verlieren, die Sie wieder auffüllen müssen.

Nachtschweiß / Schwitzen

Hierbei kann es zu erheblichen Mineralverschiebungen kommen. Füllen Sie diese mit einer vollwertigen Ernähung und ausreichendem Natursalz wieder auf. In „Himalayasalz“ sind 84 Mineralien und Spurenelemente enthalten. Dies sollten Sie immer verwenden, wenn Sie es zum Salzen für Speisen verwenden. Zum Kochen von Nudeln ist es zu schade.
Salbei reduziert das Schwitzen und die Schweißbildung automatisch. Trinken Sie einen halben Liter Salbei-Tee am Tag. Auch die Einnahme von Salbeitabletten ist hier zum empfehlen, aber nicht zu sparsam damit sein, sonst hilft es nicht. Auch Aluminiumchlorid-Hexahydrat-Mischungen für die Haut kann Schwitzen an unangenehmen Stellen verringern, davon ist aber abzuraten, da über eine Verbindung zwischen Aluminium und Hirnschäden diskutiert wird.
http://schwitzen.com/antitranspirant-rezepte/ rät zur Anwendung:
„1 x täglich, abends unmittelbar vor dem Zubettgehen, auf die saubere, trockene Haut auftragen, über Nacht einwirken lassen, am nächsten Morgen abwaschen."
Gele werden v. a. im Achselbereich angewandt, ansonsten sind eher Lösungen gebräuchlich. Visköse Gele haften besser, flüssige Gele sind rückstandsärmer.
Behandlungsintervalle können je nach Wirkung individuell angepasst, d. h. verlängert werden. Die Lösung oder das Gel nicht auf verletzte bzw. frisch rasierte Haut aufbringen. Vorsicht bei der Anwendung in der Nähe von Schleimhäuten (z. B. Augen).
Hinweis des Autors: Da durch die Anwendung von Antitranspiranten eine Verfärbung von Kleidung geschehen kann, ist es wichtig, dass das Präparat vor dem zu Bett gehen angewendet wird und keine allzu hochwertige Nachtbekleidung getragen wird!
Wirkungseintritt
Häufig bereits nach einmaliger Anwendung gut wirksam.
Nebenwirkungen
Jucken, insbesondere im Achselbereich. Lokale Hautreizungen unterschiedlichen Ausmaßes möglich, die zum Absetzen der Behandlung zwingen können.

Osteoporose

Achten Sie auf regelmäßige Bewegung. Durch moderate Beanspruchung wird die Knochenmasse gefestigt. Springen auf einem Trampolin verbessert den Muskel- und Knochenstoffwechsel. In Mymineralmix ist Kalzium und Vitamin D enthalten. Aber dies kann nur aufgenommen werden, wenn auch Ihr Darm funktioniert. Achten Sie auf eine regelmäßige Verdauung. Hormonerkrankungen (z. B. Schilddrüse), Medikamentennebenwirkungen (z. B. Kortisoneinnahme) sollten abgeklärt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Auch Übergewicht, Alkohol und Rauchen führen zu Osteoporose und daran können nur Sie etwas ändern. Verringern Sie die Phosphatzufuhr! Phosphat ist besonders in Fleisch- und Wurstwaren enthalten. Phytat- und oxalsäurereiche Lebensmittel hemmen die Aufnahme von Kalzium. Dies sind z. B. Kleie, Apfelpectin (isoliert), Spinat, Mangold und Rhabarber.

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Immer vor der Periode geht es Ihnen schlechter, Sie sind unruhig, erschöpft, aggressiver haben evtl. Kreuzschmerzen und alles nervt Sie. Gelegentlich sind Sie auch traurig und depressiv.
Hier liegt eine Schwankung in Ihrem Hormonellen System vor.
Machen Sie tgl. 10-15 Minuten ein Entspannungsverfahren. Es ist egal, ob Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Atementspannung oder etwas anderes. Fahren Sie sich gezielt runter, um Ihr System zu entspannen.
Wenn es losgeht, können Sie auch ein homöopathisches Komplexmittel versuchen – Hormeel®. Dies bekommen Sie rezeptfrei in der Apotheke. Nehmen Sie es mit dem Beginn ihrer PMS Zeit. Dabei liegt die Dosierung zwischen 5 Tropfen am Tag bis zu 3 x 30 Tropfen tgl.. Sie können das ganz individuell machen.
Weiterhin helfen Präparate mit Keuschlammfrüchten (Agni cacti fructus). Da gibt es eine Menge an Präparaten, z. B. Agnucaston®, Agnolyt®, Castufemin® usw.. Auch hier sollten Sie die Menge an Kapseln sehr individuell anpassen. Sprechen Sie hier auch mit ihrem Frauenarzt.
Es helfen in dieser Zeit auch temperaturansteigende Sitzbäder-, Halb- oder Vollbäder mit Melisse.
Machen Sie regelmäßig Sport, auch wenn es evtl. schwer fällt. Hier werden Sie Ihre aufgestauten Aggressionen los.

Prostata

Bauen Sie Kürbiskerne als regelmäßigen Snack in Ihren Alltag ein. Sie sollten bei Prostatavergrößerung den Gang zur – und die Zeit in der Toilette – einplanen. Beim Autofahren, Fernsehen oder während Sitzungen, was auch immer Sie tun, machen Sie regelmäßige Pausen. Die Blasenwand soll nicht überdehnt werden. Wenn die Blase zu voll ist, kann sich der Urin bis in die Niere zurück stauen und Inkontinenz kann entstehen („Überlaufblase“). Den nächtlichen Toilettengang kann man ein wenig steuern, indem man sein Trinkverhalten anpasst und Getränke bereits nachmittags reduziert. Wenn Sie abends Schorlen oder Wasser mit einer Prise Salz trinken, dauert es mit der Ausscheidung länger. Trinken Sie keine mineralarmen Wässer, wie z. B. Volvic oder Evian, die laufen nur durch! Keinen Kaffee trinken, der regt die Nieren an. Besserungen können in dieser Zeit erreicht werden, wenn man Alkohol oder Koffein vermeidet. Noch ein Ass im Ärmel? Nicht rauchen, Übergewicht reduzieren und richtig ernähren. Das entscheidet nicht zuletzt über die mögliche Entwicklung von Prostatakrebs. Überprüfen Sie mit Ihrem Arzt zusammen, ob alle Medikamente, die eingenommen werden, geeignet sind oder ob man besser etwas austauscht/absetzt. Antidepressiva oder Diuretika verschlimmern manche Probleme bei Prostatavergrößerung. Es reicht gesunde Bewegung. Nach langem Sitzen sollte man Schwung in die Knochen bringen. Gehen oder Wandern wirkt sich positiv aus. Auch Kälte mag die empfindliche Prostata nicht. Für alle Outdoor-Freunde von Fußballfans bis Förster gibt es zum Beispiel kleine Isomatten für die Sitze. Bei kalten Füßen ist Bewegung angesagt. Vermieden werden sollte alles, was Druck auf die Prostata auslöst: Achten Sie auf regelmäßigen, nicht zu harten Stuhlgang. Außerdem unbedingt einen harten Fahrradsattel durch einen weichen austauschen.

Psychose

Planen und strukturieren Sie Ihren Alltag. Reduzieren Sie Stress und leben und ernähren Sie sich gesund. Pflegen Sie soziale Kontakte.

Rauchen

Hören Sie auf zu rauchen, die Zigarette ist keine Lösung.

Schlafstörungen

Dinnercancelling (Weglassen des Abendessens) steigert die natürliche Melatoninausschüttung und wirkt dadurch einschlaffördernd.
Tipps zur Selbstbehandlung: Sie sollten

  • einen geregelten Schlaf/Wachrhythmus einhalten,
  • eine positive Einstellung zum Schlaf entwickeln und sich nicht selber unter Druck setzen,
  • körperliche und geistige Anstrengung vor dem zu Bett gehen vermeiden,
  • äußere und innere Störungen ausschalten,
  • Vorurteile gegenüber dem Schlaf ausräumen,
  • tagsüber genügend Bewegung haben,
  • die Uhr am Bett umdrehen oder sie in den Nachttisch legen (schon ein kurzer Blick verschlechtert subjektiv die Schlafqualität und erzeugt Spannungen)
  • wenn Sie aufwachen kein Licht machen und stattdessen im Dunkeln umhergehen oder Musik hören,
  • möglichst tagsüber nicht schlafen,
  • im Bett nichts tun als zu schlafen (keine Arbeit, Essen, Fernsehen oder Krimis,...),
  • nicht zu früh schlafen gehen (besonders ältere Menschen),
  • abends wenig und nur leichtes Essen, keinen Kaffee trinken, nicht rauchen oder viel Alkohol trinken,
  • mindestens 2-3 Stunden Abstand zum letzten Essen einhalten,
  • in gelüfteten und nicht zu warmen Zimmern schlafen,
  • keine Spiegel direkt gegenüber dem Bett stehen haben,
  • eventuell ein Einschlafritual entwickeln, z. B. etwas Warmes trinken oder ein warmes Fußbad bei kalten und ein kaltes bei zu warmen Füßen machen,
  • keine stark duftenden Blumen oder Pflanzen ins Schlafzimmer stellen,
  • keine Appetitzügler bei einer Diät nehmen (können aufputschen),
  • einen Tee aus Hopfen, Melisse und Baldrian trinken,
  • Entspannungsübungen machen,
  • ein warmes Vollbad nehmen,
  • die Füße massieren, besonders die Zehen.
Noch ein Wort zum „Mittagsschläfchen“. Der Mittagsschlaf ist neusten Untersuchungen zu Folge dann am erholsamsten, wenn er nicht mehr als 10-15 Minuten dauert. Dadurch kommt es zur kurzzeitigen Erholung des Gehirns, ohne den Körper in seiner Funktion zu bremsen. Sollten Sie auf den Mittagsschlaf oder den Büroschlaf nicht verzichten wollen, nehmen Sie dazu keine zu bequeme Stellung ein, oder kuscheln sich gar gemütlich ins Bett. Dies führt zu einem unkontrollierten und längeren Schlaf, der den Nachtschlaf dann erheblich beeinträchtigt.

Schwellung und Ödeme

Aktivieren Sie den Lymphabfluss durch regelmäßige Bewegung. Achten Sie auf basische Ernährung und ausreichende Wasserzufuhr. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen verhindert die Belastung der Venen und weitere Schäden am Lymphsystem. Machen Sie regelmäßig Kneippgüsse, vor allem kalte.

Sodbrennen

Wichtig ist ein frühes, leichtes Abendessen ohne Rohkostanteile, das Sie gut kauen sollten. Essen Sie abends nach 18.00 Uhr nichts mehr und gehen Sie vor dem Schlafen noch eine Runde vor die Tür, damit der Magen sich wenigstens zum Teil noch leeren kann. Vermeiden Sie Alkohol und saure Speisen vor dem Schlafen. Kein Fleisch mehr nach 18.00 Uhr, es braucht am längsten, um verdaut zu werden und benötigt viele Säuren für die Verdauung. Schlafen Sie mit leicht erhöhtem Oberkörper. Ein Schluck Milch kann akute Beschwerden bessern. Machen Sie regelmäßig ein Basenbad, z. B. mit Bullrichs Vitalsalz. Vermeiden Sie Stress vor dem Zu-Bett-Gehen. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt auf einen Erreger in Ihrem Magen untersuchen, Helicobacter und Campylobacter.

Sonnenallergie

Langsame Gewöhnung an die Sonne hilft. Achten Sie auf einen hypoallergenen Sonnenschutz.

Spannungskopfschmerz

Vermeiden Sie Stresssituationen, die Spannung erzeugen. Bewegung ist das A und O. Auch während Schreibtischarbeiten immer wieder kurz aufstehen und durchbewegen. 10 %iges Pfefferminzöl in den Nacken und auf der Stirn gerieben wirkt so gut wie eine Schmerztablette, haben mehrere Studien gezeigt. (Achtung, nicht in die Augen kommen lassen). Erlernen Sie ein Entspannungsverfahren, z. B. progressive Muskelentspannung nach Jakobson oder Autogenes Training. Kurse gibt es an jeder VHS.

Kraftsport

Dabei entstehen oft Säuren im Körper. Eine basische Ernährung und Basenbäder sind hilfreich. Auch hier ist eine isotone Flüssigkeitszufuhr wichtig.
Vergessen Sie Getränke wie Iso-Star oder ähnliche isotonische Getränke. Durch Sport verlieren wir Mineralien und Salze. Aus diesem Grund müssen wir Mineralien und Salze wieder auffüllen. Mischen Sie sich zum Sport den Sport-Drink nach Dr. Dirk Polonius:
Auf einen Liter Flüssigkeit kommen:
250 ml Apfelsaft
750 ml Wasser ohne Kohlensäure (Kein Volvic oder ähnliche minerlarme Wasser verwenden)
Eine Messerspitze Natursalz (kein Auszugssalz mit Jod oder Fluorid), oder „Himalaya-Salz“. Es geht zur Not auch Meersalz.
2-3 Mineraltabletten mit Mineralstoffmischungen (Basentabletten)
1-2 Tabletten Magnesium (Achtung kann Durchfall auslösen – ausprobieren!)
Gut mischen bis sich alles aufgelöst hat.

Dieses Getränk sollten Sie, neben normalem stillem Wasser, während des Sports immer wieder trinken. Denken Sie daran, dass Sie bei einer Stunde Jogging bis zu 2 Liter Wasser verlieren, die Sie wieder auffüllen müssen.

Stress

Bewegung im Ausdauerbereich ist der natürliche Gegenspieler zu Stress und hilft zur Bewältigung. Von Dr. jur. Matthias H.W. Braun / Claudia Mallok haben wir folgende Tipps übernommen: 1. Genügend Schlaf Wir leben in einer Schlafmangelgesellschaft (Fernsehen bis weit nach Mitternacht, Aufstehen um 6.30 Uhr) und züchten so selbst eine so genannte „reizbare Schwäche“ mit Müdigkeit, Mattheit und Abgeschlagenheit nach außen sowie innerer Unruhe, Nervosität und Angespanntheit im Inneren. Das kann zunehmend zu Reizbarkeit und gelegentlicher Explosivität bzw. Aggressivität führen. Ein berufstätiger Mensch braucht aber ausreichend Schlaf, um seine Leistungsfähigkeit auf Dauer zu erhalten. 2. Körperliche Aktivität Ideal ist ein tägliches Bewegungspensum von ca. 30 Minuten. Im Freien! Bei Tageslicht! Laufen oder Walken im Wald, Fahrradfahren, Schwimmen oder Gymnastik. 3. Gesunde Ernährung Gesunde Ernährung bedeutet viel Obst und Gemüse, Nüsse als Gehirnnahrung, wenig rotes Fleisch und 2 Liter Flüssigkeit am Tag – selbstverständlich alkoholfreie Flüssigkeit! 4. Aufputschmittel in Maßen und Suchtmittel streng meiden Zwei Tassen Kaffee am Tag schaden meist nichts, ab sechs Tassen besteht aber Kaffee-Sucht. Kleine Mengen Alkohol können u.U. sogar die Blutgefäße schützen und so die Gefahr von Cholesterinablagerungen verringern. Für Männer gilt die Regel, ein Viertel Liter Wein oder ein halber Liter Bier, bei Frauen sollte es wegen der geringeren Muskelmasse (Alkoholabbau) die Hälfte sein. 5. Ruhephasen einplanen und Entspannung lernen Sowohl im Beruf als auch am Abend oder Wochenende müssen echte Ruhephasen eingeplant werden. Damit eine wirkliche Regeneration eintreten kann, sollten Sie sich zumindest am Wochenende und am Abend mindestens 2 Stunden Zeit nehmen. Schützen Sie Ihre Erholungszeiten vor dem Zugriff von Freunden, Familie oder der Verwandtschaft. Ideal ist auch eine Entspannungstechnik wie Meditation, Yoga oder Autogenes Training. Oder üben Sie sich immer wieder in der Kunst des „einfach Faulenzens“. Damit sollten Sie am besten sofort beginnen. Denn dann beherrschen Sie eine solche Technik bereits, wenn es wirklich drauf ankommt! 6. Hobbies und Kontakte pflegen Lebenslanges Lernen, Kreativität und Geselligkeit sind absolut wichtig für die psychosoziale Gesundheit. Aber bitte am Wochenende nicht den Stress in der Arbeit durch „Freizeit-Stress“ ersetzen. Oft wird dieser als Ausgleich für den Frust im Job genutzt, wenn eigentlich Ausruhen angesagt wäre. Schon im Altertum war bekannt, dass Anspannung und Entspannung, Arbeit und Ausruhen einander ablösen müssen, damit der Mensch gesund und leistungsfähig bleibt! Vita activa und vita contemplativa – eine Regel die gerade heute extrem wichtig ist! 7. Die spirituelle Ebene fördern Gerade der beruflich sehr engagierte „Macher“ wird sich nicht leicht damit identifizieren können. Trotzdem sollte man im Hinterkopf behalten: Seien und bleiben Sie offen, entwickeln Sie im Stressfall neue Lebensstrategien und fragen Sie sich immer wieder auch, was gerade schwierige und stressige Situation Ihnen womöglich „sagen“ wollen. Gilt es etwas zu „lernen“ oder zu „begreifen“? Dankbarkeit macht zufriedener und fördert die innere Gelassenheit.

Unruhezustände

Ausdauersport unterstützt das vegetative Nervensystem und macht gelassener. Auch ein beruhigender Tee mit Hopfen, Baldrian und Melisse kann helfen. Erlernen Sie ein Entspannungsverfahren, z. B. progressive Muskelentspannung nach Jakobson oder Autogenes Training. Kurse gibt es an jeder VHS.

Verstopfung

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 3 Litern freier Flüssigkeit ist essentiell wichtig. Auf eine ausreichende Ballaststoffzufuhr sollte geachtet werden. Auch 2 Esslöffel Leinsamen oder Flosamen können helfen.

Wetterfühligkeit

Vermeiden Sie Stresssituationen und achten Sie auf eine gesunde Ernährung. Melissentee wirkt lindernd. Achten Sie auf eine gute Schlafhygiene. Kneippgüsse an Beinen und Armen, aber auch im Gesicht oder entsprechende kalte Kneippwaschungen reduzieren nachweislich die Wetterfühligkeit. Am besten morgens und abends durchführen. Auf jeden Fall nach jedem Duschen mit einem kurzen kalten Schauer aufhören.

Zahnfleischbluten

Führen Sie mit einer sehr weichen Zahnbürste eine regelmäßige Zahnfleischmassage durch. Spülen Sie den Mund mit flüssiger Folsäure. Rauchen schädigt erheblich Ihre Mundflora und begünstigt Zahnfleischbluten. Na, dann endlich aufhören!!!

Auch für schwangere